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Familienunternehmen seit 150 Jahren - der Anfang
1860 gründet Gerhard van Lengerich das Unternehmen Bernhard van Lengerich (BvL) als Huf- und Wagenschmiede im südlichen Emsland, genauer: Emsbüren. Sein Sohn Bernhard, seinerseits Namensgeber des Unternehmens, beginnt seine Lehrzeit als Huf- und Wagenschmied bereits bei seinem Vater. 1883 übernimmt er das väterliche Geschäft und richtete BvL neu aus: Mit der Produktion von Pflügen und Bodenbearbeitungsgeräten spezialisiert er sich u.a. auf den Handel mit Landmaschinen. Heute gehört BvL Landtechnik zu den führenden Herstellern von Futtermischwagen und Silageentnahmetechnik in Deutschland und Europa.

Neue Wege – BvL Oberflächentechnik entsteht
Im Jahre 1989 beschließt BvL einen weiteren Zukunftsmarkt zu betreten. Dipl.-Kfm. Bernhard Sievering, Sohn von Waltraud Sievering (geb. van Lengerich) baut den neuen Geschäftszweig BvL Oberflächentechnik auf. Mit der Gründung der BvL Oberflächentechnik GmbH als 100-prozentige Tochter der BvL Maschinenfabrik GmbH & Co.KG entsteht eine – im wahrsten Sinne des Wortes – „saubere Sache“. Qualitativ hochwertige Reinigungsanlagen von kleinen Topladern bis zu Durchlauf- und Spritzflutanlagen für unterschiedlichste Teilereinigungsanforderungen in der Industrie werden nun in Emsbüren gefertigt.
 v.l.n.r.: Bernard van Lengerich, Wilhelm van Lengerich, Bernhard Sievering
Ideen für den Kunden durch Arbeit mit dem Kunden
Im Jahre 2001 lässt sich BvL Oberflächentechnik nach DIN ISO 9001:2000 zertifizieren – ein klarer Schritt in Richtung Kundenorientierung, Qualitäts- und Prozessoptimierung. Diese Strategie führt BvL Oberflächetechnik auch in den Folgejahren fort: 2003 eröffnet nach Bezug der neuen Produktionshalle das Technikum für Waschversuche. Ein Wettbewerbsvorteil, denn Probewaschungen ermöglichen es BvL, die individuell beste Lösung für den Kunden zu ermitteln – mit großer Resonanz: BvL gelingt eine Umsatzsteigerung von 15% und produziert ab 2006 in „Halle II“, einem Erweiterungsbau mit größerer Produktionsfläche.
Schritte Richtung Zukunft
Seit 2001 erschließt BvL Oberflächentechnik Nischenmärkte und baut Spezialanlagen für Bahn, Automobilhersteller und -zulieferer. Im Jahr 2004 erweitern Entlackungsanlagen das Produktportfolio. An erster Stelle steht für BvL Oberflächentechnik immer der Kunde: Alle Anlagen – auch Neuentwicklungen – werden auf Kundenwünsche und -bedürfnisse zugeschnitten. Auf diese Weise entstehen 2006 die ersten Ultraschall-Tauchreinigungsanlagen, die auf wässriger Basis reinigen.

Innovation voraus
Zukunft sichern, heißt „am Ball bleiben“ – gerade bei Innovation und Entwicklung. Deswegen forschen BvL für seine Kunden. Unsere patentierte Neuentwicklung „Libelle“ beobachtet beispielsweise den Grad der Badverschmutzung und zeigt Ihnen so, wann Ihre BvL-Anlage keine sauberen Werkstücke mehr produziert. Der optimale Badwechselzeitpunkt kann auf diese Weise festgelegt werden – kosten- und zeitsparend. Diese Innovationsführerschaft möchte BvL Oberflächentechnik auch in Zukunft weiter ausbauen - für den Erfolg unserer Kunden.

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